Frühling!

Ahornkeimling
Frühlingserwachen- Ahornsämling

Der Frühling bricht an. Überall raschelt es unterm Laub. Wenn die ersten Sonnenstrahlen im März den Boden wärmen, hört man es leise knacken und die Luft riecht nach Laub und Aufbruch. Zwischendurch hört man ein tiefes Brummen und schwerfällig und noch trunken vom Winterschlaf taumelt eine dicke Hummelkönigin durch die Lüfte auf der Suche nach einer geschützten Unterkunft für ihren diesjährigen Staat.

Dann brechen die Knospen der ersten Blüten auf und bei warmer Witterung trauen sich die ersten Bienen ins Freie (fliegen ab 10°C). Die Pollen der Kornelkirsche und der Weide sind sehr wichtig für den Start in die Saison. Damit wird die erste Generation Sommer Bienen  gefüttert (bereits Anfang Februar!), die die Winterbienen (überleben etwa 6 Monate) ablösen. Die Königin wird in den nächsten Tagen sehr viele Eier legen und die jungen Sommerbienen versorgen bereits alle später schlüpfenden Bienen.

Etwa mit der Blüte der Wildkirsche beginnt der Honigeintrag und die Honigräume werden auf den Brutraum aufgesetzt. Wenn das Wetter es zulässt, erfolgt eine Durchsicht ob es den Bienen gut geht. Sonst sollte man die Bienen so wenig wie möglich stören.

Gerade wenn sich die ersten Blüten öffnen bekomme ich sehr viele Anfragen „…ob es noch Honig gibt?“, oder „ … wann der erste Honig geerntet wird?“  Nun muss ich leider um etwas Geduld bitten. Den ersten Honig verfüttern die Bienen an die frisch geschlüpften Jungbienen. Erst wenn es Honig im Überfluss gibt, wird dieser in den Honigräumen eingelagert. Beim frisch eingetragenen Honig ist der Wassergehalt noch viel zu hoch. Die Bienen bearbeiten den Honig solange, bis der Wassergehalt stimmt, dann werden die Waben verdeckelt. Der Imker weiß dann Bescheid, dass der Honig nun „reif“ ist.

Wann es soweit ist mit dem ersten Honig veröffentliche auf der Seite Aktuelles, oder weise auf andere Tabs hin, wo es etwas Neues zu entdecken gibt.

Habt Ihr Fragen, Anregungen oder ist der direkte Kontakt gewünscht, kontaktiert mich gerne unter den Möglichkeiten im Tab Kontakt.

Übrigens, meinen Honig gibt es natürlich auch in der nahegelegenen Kaffeerösterei Kaffee & Konfetti, im Reiterhof Breitmaar. Eine Oase in der Natur. Neben liebevoll zubereiteten Kuchen, Muffins und vielen  abwechselnden Köstlichkeiten lädt es gerade im Frühling dazu ein, sich mit einem duftenden Kaffee oder Espresso und einem leckeren Kuchen ins Freie zu setzen und sich die wärmenden Sonnenstrahlen ins Gesicht scheinen zu lassen.  Den vor Ort frisch gerösteten Kaffee gibt’s natürlich auch zum mitnehmen.

Nun viel Spaß beim stöbern.

Startseite

Seit 2013 genieße ich mein Hobby hier in Kerpen-Sindorf und bin gespannt, welche Blickwinkel meine Bienen und die Natur immer wieder für mich haben, denn bisher war jedes Jahr meiner Imkerei anders.

Nicht weit entfernt von Haus Breitmaar, am westlichen Rande Sindorfs stehen meine Bienenvölker. Gut geschützt hinter einem Wildrosenstrauch starten Sie ihre Erkundungs- und Sammelflüge in alle Richtungen. Ob Nektar, Harz, Pollen oder Wasser vom benachbarten Reiterhof.

In direkter Nachbarschaft einer Wildobstwiese mit Birnen,- Walnuss, Kirsch.- und Apfelbäumen. Umgeben von unverbrauchtem Grün, leuchtend gelben Löwenzahnteppichen im Frühjahr, herb duftendem wilden Holunder und tausenden von Bienen. Wie ein riesiges Wimmelbild, wenn man sich das gewusel auf einer Wabe anschaut. Aber jede Biene hat ihren Plan, ihre Aufgabe und ist ein Teil des großen Ganzen, des Bien!

Im Frühling und Sommer, wenn ich die Lichtung mit meinen Bienenstöcken betrete, liegt ein schwerer süßer Duft von Honig und Propolis in der Luft. Begleitet vom stetigen summen abertausender Honigbienen. Ich beobachte die Arbeiterinnen im Anflug zu ihrem Stock, beladen mit süßem Nektar und bunten Pollenhöschen. In allen Farben die die Natur zu bieten hat. Dunkelorange, lichtgelb, sattgelb, braun, lila oder blau, je nach Saison und Blüten.   … kleine Dinge, die vielen verborgen bleiben.  

Pollenvielfalt

Es gibt so viele natürliche, gesunde und gesundheitsfördernde Dinge, die wir von den Bienen nutzen können, im Einklang mit der Natur! Ganz ohne Chemie und industrielle Erdölprodukte (Pflegeprodukte).

So steht natürlich an erster Stelle der Honig in seiner ganzen Vielfalt, seinen gesundheitsfördernden Eigenschaften, antiseptisch und voll mit frischen Enzymen.

Gerade in der kalten Jahreszeit schmeckt ein heißer Honigwein oder Met am besten. Dieses Jahr habe ich mich mal ran getraut. An die hohe Kunst einen Wein herzustellen. Mit edler Reinzuchthefe Portwein und Malaga, reinem Lindenblütenhonig aus meiner Imkerei, verfeinert mit kräftigem dunklem Waldhonig. Es ist ein Erfolg geworden. Probiert mal!

Propolis (bakterizid und antiviral), das antibiotische Kittharz der Bienen. Bienenpollen, der eiweißreiche Powersnack. 

Gelée royale sagt man heilende Wirkung nach. Er wird als  Nahrungsergänzungsmitteln und in kosmetischen Präparaten verwendet. Für das Bienenvolk bedeutet dies allerdings eine extreme Stresssituation, sodass ich gerne darauf verzichte. 

Der wohlriechende Bienenwachs, als Grundlage der meisten Pflegeprodukte, Salben, Cremes oder zur Herstellung von Bienenwachskerzen.

Das Bienengift, für die Api-Therapie (bekomme ich jede Woche 😉 Ganz nebenbei bestäubt sie unzählige Blüten, die ohne die Biene eine geringe Anzahl an Früchten hervorbringen würden.

Wenn Du in der Nähe bist, schau gerne vorbei. Meist habe ich einen Schleier für (große oder kleine) Gäste dabei (müssen wir während Corona leider verschieben). Du findest mich meist Samstags oder Sonntags gegen Mittags bei den Bienen. Wenn du nicht weißt, wo du mich findest, ruf kurz an.

Viele Grüße,

dein Imker

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Über mich

Wie kommt man eigentlich zu so einem Hobby?  Werde ich oft gefragt. Nun, als Imker hat man nur die besten Arbeitszeiten! Man darf nur bei Schönwetter arbeiten,  also wenn es sonnig und warm ist. Und das nur von Frühling bis Spätsommer. Das sind doch schlagende Argumente!

Spaß beiseite. Tatsächlich sollte man ein Volk nicht ohne einen guten Grund bei Regen oder Kälte öffnen. Und so besuche ich meine Bienen nur bei Sonnenschein. Ich liebe die Natur und die Arbeit mit den Bienen gibt mir einen harmonisierenden Ausgleich für meinen täglichen Bürojob.

Ab und an begleiten mich meine beiden große Kinder oder meine Frau zu den Bienen. Mitunter auch weniger gerne, wenn ich zu später Stunde mit ein paar Völkern im Kofferraum in die Akazienblüte wandere. 😉

Im laufe des Lebens nimmt man sich für später das ein oder andere vor. Zwischendurch erfolgen dann mal Hinweise des Schicksals (unerwartete Todesfälle im Bekanntenkreis), dass man  nicht alles auf später aufschiebt, sondern mehr im hier und jetzt leben und genießen sollte. Und so freue ich mich heute sehr, dass ich diese Bereicherung meines Lebens vorgezogen habe.

Das Wort Nachhaltig hört man in letzter Zeit vermehrt. Ich finde es ungemein wichtig, sich immer wieder selber zu hinterfragen, was kann ich selber (noch mehr) dazu beitragen. So versuche ich immer mehr Sachen sinnvoll umzustellen.

Der elektrische Rasenmäher wurde bereits vor Jahren durch einen handbetriebenen Spindelmäher ersetzt. Unser Kompost wird jeden Tag gefüllt. Der Honig wird mit einer handbetriebenen Honigschleuder geerntet. Das Leben ist bequem genug! Meine Bienenkisten kaufe ich bei einer zertifizierten Behindertenwerkstatt. Lokale Produkte versuche ich auch lokal zu erwerben. Natürlich muss sich die aufgewendete Zeit die Waage halten. Und, muss es wirklich immer die Großpackung vom Discounter sein?

Dies sind nur wenige der Dinge, die ich bereits geändert habe. So kann sich Jeder selber fragen, jeden Tag! Wir Konsumenten entscheiden. Jeden Tag! Und je mehr mitdenken und bewusst Entscheidungen treffen (die vielleicht manchmal auch ein wenig teurer oder umständlicher sind) je mehr können wir gemeinsam zur Nachhaltigkeit ändern. Das Meer ist auch nur eine Ansammlung von Wassertropfen und es halt sehr viel Kraft.

Da die Imkerei als Hobby in letzter Zeit sehr starken Zulauf gefunden hat, möchte ich mit ein paar Vorurteilen aufräumen, bevor man sich mit dem Gedanken befasst: „…das könntest Du doch auch mal machen.“

Was für uns ein Hobby ist, bedeutet für die Bienen ihre Existenz! Indem wir mit den Völkern arbeiten und sie vermehren, sind wir für sie verantwortlich! Es ist leider nicht so, dass man ein paar Kästen aufstellt und ab und zu etwas Honig entnimmt. Das habe ich früher selber mal geglaubt.

Imkern macht man aus Leidenschaft. Leidenschaft zur Natur und mit der Natur. Es bedeutet nicht auf die schnelle Geld machen, stattdessen steckt viel Arbeit darin. Körperliche als auch Geistige. Erfahrung liest man sich an, probiert aus und sammelt dann seine Eigene. Und vor allem: Die Bienen machen dann doch wieder alles anders. Sie wiederum folgen den Gesetzten der Natur. Imkern bedeutet Entschleunigung!

Man sagt, nach drei Jahren imkern weiß man ein Bisschen was. Man sagt aber auch, wer nach drei Jahren noch dabei ist, der imkert sein Leben lang. Wer imkert, und natürlich auch seine Familie und seine Kunden, lernt die natürliche Vielfalt im Geschmack zu schätzen. Ist es nicht ein Geschenk, dass Honig nicht immer gleich schmeckt?

Es freut mich, dass sie mich gefunden haben.

Ihr Imker, Sven Psenner

Kontakt

Aus aktuellem Anlass erst ein Link zur Schwarmfangbörse:

 

Bienenschwarm gesichtet? Bitte kontaktieren Sie die Schwarmfangbörse aus Kerpen und Region. Hier haben sich Imker mit ihren Mobilfunknummern eingetragen. 

 

Und jetzt erst meine Kontaktdaten…

Hast Du Fragen? Hier meine Kontaktdaten:

sven@imkerei.psenner.de oder imkerei@psenner.de

Oder ganz direkt: 01577 4172 709. Du kannst mich gerne auch gerne per What´s App, oder dem Signal Messenger anfragen z.B. wann die beste Zeit zum Vorbeischauen ist (bitte mit deinem Namen), oder Du hast eine Frage.

Sonst findest Du mich im Rotkehlchenweg 51, in 50170 Kerpen-Sindorf.

Oder bei den Bienen 😉

Den Standort mache ich allerdings nicht öffentlich, da die Gefahr von Diebstahl oder Vandalismus leider allgegenwärtig ist!

Impressum:

 

Angaben gemäß § 5 TMG:

Sven Psenner
Rotkehlchenweg 51
50170 Kerpen

Telefon: 02273 981916

E-Mail: imkerei@psenner.de

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